Das Letzte

Sinn und Serotonin

Bild: Thomas Grams from Unsplash. Moderne Gesellschaften bieten keinen übergeordneten allgemeinen Lebenssinn. Regierungen sind dagegen weitgehend machtlos. An die Stelle allgemeiner Sinnkontexte treten autonome Sinninseln. Wem es nicht gelingt, sich einer passenden Sinninsel anzuschließen, bleibt auf der Strecke. In der letzten Lagebesprechung habe ich das Problem untersucht, dass Menschen trotz gut gefüllter Konten unglücklich sind. … Weiterlesen Sinn und Serotonin

Wirklichkeit als Beziehung. Das Konzept der relationalen Ontologie bei Peter Knauer

Das Wort „Gott“ verschwindet zunehmend aus den Gesprächen unseres Kulturkreises. In der letzten Ausgabe der Funzel rief Professor Georg Sans SJ zu einem expliziten Diskurs über Gott auf. Bei einem solchen Aufruf konnte ich mich – als Studiosus der Philosophie wie der Theologie – nicht lumpen lassen und so soll der hier vorgelegte Schattenwurf, der die Fundamentaltheologie Peter Knauers SJ mitsamt Gottesbegriff und daraus sich ergebender Ontologie unter die Lupe nimmt, als Antwort auf des Professors Aufruf verstanden werden. Ist Gott das weiße Mammut der Religionen? Wonach jagen wir in der Religion? Und wer sind wir Jäger*Innen eigentlich? Die Auseinandersetzung mit Knauers theologischen Konzepten lässt Jäger*Innen, Jagd und Mammut in einer unerwarteten Perspektive erscheinen und möchte einen Beitrag zum Lagerfeuer „Gespräche über Gott“ in der Funzel formulieren.

Der getunte Bewirker. Transhumanismus und seine Voraussetzungen in der Renaissance

Auf der Jagd nach dem Mammut göttlicher Unsterblichkeit streben transhumanistische JägerInnen nach einem neuen Durchbruch für die Menschheit. Welche geistesgeschichtlichen Voraussetzungen verbergen sich hinter den Gedanken und Zielen heutiger TranshumanistInnen? Funzel-Gastredakteurin Daniela veröffentlicht Ergebnisse aus ihrer Abschlussarbeit, die sie unter dem Titel „Der getunte Bewirker. Ursprünge und Konsequenzen der Denkweise des Transhumanismus“ im SS 2018 an der Universität Stuttgart eingereicht hat. Verbindungen und Unterschiede von Transhumanismus einer- und Renaissance-Humanismus andererseits werden eingehend erläutert und bringen die LeserInnen auf eine vielversprechende Fährte.